Sonntag, 21. August 2011

FCB - HSV im Twitter Spielfilm

Schöne Erlebnisse soll man gerne nochmal durchleben, deshalb hier der Twitter-Spielfilm zum souveränen 5:0 gegen den HSV. Diesmal mit viel Unruhe vor dem Anpfiff, einer gewagten These, der nötigen Dosis Arroganz und einer Prise Selbstherrlichkeit.

redrobbery Red Robbery
Official Lineups - FC Bayern: Neuer - Rafinha, van Buyten, Badstuber, Lahm - Tymoshchuk, Schweinsteiger - Robben, Müller, Ribery - Gomez

breitnigge breitnigge
Ist das ein Scherz mit dieser Aufstellung? Tymo? van Buyten??? #FCB #HSV

voegi79 Patrick Völkner
Bayern ohne Boateng und Luiz Gustavo. Klares Zeichen an den HSV: Wir unterschätzen Euch heute mal.

voegi79 Patrick Völkner
Trotz Harakiri-Taktik steht Pranjic übrigens nicht im Kader. Demütigung at its best.

FCBSpox SPOX-Gruppe FCB

Boateng und Luiz Gustavo werden für das Sonntagstraining geschont.

kaisergrantler Patrick F.

Finde die Rotation gar nicht schlecht. Ich bin sicher, dass weder Tymo noch van Buyten heute schlecht spielen werden. #FCB

mobtheater Timo Zimmer

DvB. 1-0 Bayern. Läuft auch.

FCBSpox SPOX-Gruppe FCB
Ach Jupp, Du Teufelskerl.

breitnigge breitnigge

Ich lach mich schlapp. AUSGRECHNET van Buyten... #DonJupp, Du Teufelskerl. ;-)

msBlix Michael Stricz
In Your face everyone! DVB zum 1:0 #Fcb #hsv

msBlix Michael Stricz
ET BOUM! C'est le choc! Ribery zum 2:0 #fcb #hsv

breitnigge breitnigge
Der Oenning ist ein Fuchs. Will in München mauern. Wie Gladbach. Doof wenn man keine Defensive hat. Kenn das Gefühl. Aus dem letzten Jahr...

kaisergrantler Patrick F.
Ich möchte bereits jetzt an die Tordifferenz erinnern. Könnte man heute ausbauen. #Arroganztweet

breitnigge breitnigge
Übel, HSVer verlieren regelmäßig in Vorwärtsbewegung ca. 25 Meter vorm Tor den Ball.

MeinRapde MeinRap.de
Tor des Jahres. #robben

FCBSpox SPOX-Gruppe FCB
Zum Dahinschmelzen!

kaisergrantler Patrick F.
Heute hat Neuer zum ersten Mal einen Steifen, während des Spiels. #FCB

Matze_MR Matze

Robbenderboss. #fcb

FCBSpox SPOX-Gruppe FCB
H/S/V - HSV in seine Einzelteile zerlegt.

stadtneurotikr Stadtneurotiker
Uli Hoeneß geht in der Pause in die Kabine und gibt jedem Spieler ein Bier aus. #FCB

fehlpass Yalcin Imre

Wenn ich so den Müller sehe, frage ich mich was wir eigentlich mit Kroos auf der Position wollen? #FCB #HSV

dogfood Kai Pahl

Den dritten Spieltag in Folge denk ich: "das ist ja noch übler als ich es nach der Vorwoche erwartet hatte" #hsv

redrobbery Red Robbery

Something tells me that even Ali Karimi could score a goal for Bayern today.

breitnigge breitnigge
Goooooooooooooooooomeeeeeez!!!!

FCBSpox SPOX-Gruppe FCB

Da ist das Ding. Gomez reloaded.

breitnigge breitnigge

Aaalter. Slapstick. #Gomez #keinTor

Matze_MR Matze

Olicderboss. #fcb

baziblogger Andi
Schade, dass ein solches Spiel nicht mit vier Punkten belohnt wird, sonst wären die Bayern endlich Tabellenführer. #fcb
probek Kai L.
Das hat Spaß gemacht! Danke, #HSV, danke, #FCB.

FCBSpox SPOX-Gruppe FCB
Im März 6:0, heute nur 5:0. The Trend ist ein Idiot.

Mingablog Marco
Mann, war das schön. Fußball mit einem Lächeln im Gesicht. Danke Männer! Und weitermachen!

Donnerstag, 18. August 2011

FCB - FC Zürich: Der Spielfilm in 140 Zeichen

Wenigstens Twitter sorgt während den Spielen für die richtige Mischung aus Humor und Realismus. Der Twitter-Spielfilm des gestrigen Spiels, enjoy!

honigstein raphael honigstein
1-0 Schweini. Great cross (!) from Robben

spox SPOX Redaktion

Stellungsspiel der Züricher Marke "Stadiontour Allianz Arena". #1:0

kaisergrantler Patrick F.
Ich sag mal was: Robben mit Flanke von links. Darauf warte ich jeden Spieltag. Meistens vergebens! #jaaa #FCB

LizasWelt Lizas Welt
Chefchentor. | #SCNR #FCBvsFCZ

Matze_MR Matze
Dem kleinen Bruder was an seinem Laptop erklären und dabei das Bayern-Tor verpassen. Was auch sonst.

mobtheater Timo Zimmer
Sehr geehrter Herr Gomez. Wenn das mit dem Arm heben nicht aufhört komme ich vorbei und brech ihn dir. #dingedienichtgehen

baziblogger Andi
Na, neun Mann spielen Fußball, Neuer hat nix zu tun und Kroos spielt verstecken. #fcb

FCBSpox SPOX-Gruppe FCB
Also unserem Ludwig Gustl zuzuschauen ist schon die reinste Freude.

schommr c.
ARGH!! #Gomez #FCBvsFCZ

kaisergrantler Patrick F.
Der Neuer lacht sich doch kaputt. Mehr Kohle, besseres Trainingsgelände, schönere Stadt, bester Verein im Lande - weniger zu tun.

LizasWelt Lizas Welt
Und doch wieder Trott. Zu früh geschwärmt. Gnarf. | #FCBvsFCZ

helmi Frank Helmschrott

Robben geht KEINEM Ball entgegen. KEINEM. #fcb

FCBSpox SPOX-Gruppe FCB
Kroos' Auftritt mal wieder irgendwo zwischen dis- und Sekret.

agitpopblog Baron von Agitpop

Knappen Vorsprung verwalten. Klasse. Da kann gar nix mehr schiefgehen. So wie damals gegen Inter... oh, halt. #fcb #torschießen

agitpopblog Baron von Agitpop

Spielgewordene Lethargie. Wenn uns das mal nicht in den Arsch beißt. #135minuten

LizasWelt Lizas Welt
Was wäre bei diesem, sagen wir: moderaten Gegner alles möglich, wenn man’s mal konsequent zu Ende spielen würde. Mann! | #FCBvsFCZ

redrobbery Red Robbery
Could anyone please tell them to stop thinking of next Saturday?

FCBSpox SPOX-Gruppe FCB
Hoeneß mit saurer Miene in die Kabine gestapft. Wird wohl nochmal auf das Finale in München hinweisen "Da müssen wir dabei sein".

agitpopblog Baron von Agitpop
Wenn ein sofortiges Fußballverbot bedeutet, dass ich nie wieder Matze Knop im Fernsehen sehen muss, dann bin ich dafür!

LizasWelt Lizas Welt

Gómez trifft im Moment vom Strand aus das Meer nicht. Deprimierend. | #FCBvsFCZ

agitpopblog Baron von Agitpop
Die Saison 2009-2010 hat angerufen und will ihren Mario Gomez zurückhaben. #fcb #krisensaison #malwieder

agitpopblog Baron von Agitpop
Erinnert ihr euch noch an das letzte CL-Spiel, das wir locker 5:0 oder 6:0 hätten gewinnen können? #fuck #fcb

baziblogger Andi
Die Chancenauswertung gegen Wolfsburg war eindeutig besser. #fcb

agitpopblog Baron von Agitpop
"Im modernen Fußball spricht man von einem polyvalenten Spieler." Und mit "man" meinen wir Lucien Favre. #kommentar #sat1

NiceBastard Dorin Popa

Polyvalent? Bei uns in der Schule hieß so etwas noch Schlampe. #fcb #müller #cl

kaisergrantler Patrick F.
Bin mir ziemlich sicher, dass Neuer gar nicht mehr im Tor steht.

FCBSpox SPOX-Gruppe FCB

Na endlich...

spox SPOX Redaktion

Das ist dann wohl für Robben wie ein Elfmeter. 2:0. #fcb

baziblogger Andi
Das amüsamteste an dem Tor: Gomez holt einen Scorerpunkt. #fcb

saebenerstr Fabian W.
Nur 2:0. Gegner so schlecht wie von allen beschrieben. Muss reichen.



Ein grosses danke an alle, an deren Kreativität ich mich hier bedient hab.

FCB - FC Zürich: Viel Luft nach oben

Eins vielleicht mal vorne weg: Ich bin überhaupt nicht zufrieden mit dem gestrigen Spiel und mir geht so langsam echt auf die Nerven, wie verschoben die Wahrnehmung einiger Akteure beim FC Bayern zu sein scheint.

„Heute haben wir unsere Klasse gezeigt. Defensiv nichts zugelassen, das war vergangene Saison ganz anders, und offensiv guten Fußball gespielt. Das ist das, was wir spielen wollen.“ (Phillip Lahm)

Ja wir haben das Spiel 2-0 gewonnen, ja wir haben jetzt sehr gute Chancen auf die Champions League Gruppenphase, aber bei mir schleicht sich mehr und mehr der Eindruck ein, dass wir uns nicht eingestehen wollen den eigenen Ansprüchen meilenweit hinterherzuhinken. Diese Mannschaft hätte aus dem Stadion gefegt werden müssen, die wollten nämlich mal rein Garnichts von uns. Das merk ich doch als Spieler nach 5 Minuten, dass die sich fast nass machen und jedes Mal panisch werden, wenn man sie auch nur ein bisschen unter Druck setzt. Das 2:0 ist viel zu wenig.

„Wir müssen froh sein über das 2:0. Aber wir spielen immer noch nicht gut genug finde ich und das müssen wir realisieren, dass wir noch viel verbessern müssen. Wir müssen konzentrierter spielen, auch aggressiver, nicht nur wenn wir verteidigen, sondern auch wenn wir angreifen. Wir müssen schneller spielen und damit auch mehr Chancen kreieren.“ (Arjen Robben)

Meine Rede. Gerade wenn es noch nicht rund läuft muss ich doch so ein Spiel nutzen, um mir Selbstbewusstsein zu holen. Hätte man von Anfang an so gespielt wie teilweise in der zweiten Hälfte, wäre das Spiel nach einer halben Stunde entschieden gewesen. Dann steht es 3:0 oder 4:0 und man kann es in der zweiten Hälfte ausklingen lassen und nächste Woche gemütlich nach Zürich fahren. Man könnte es so viel einfacher haben. Stattdessen schaffen wir es gegen eine Mannschaft, die meiner Meinung nach in der Champions League Qualifikation rein Garnichts verloren hat, nicht uns mehr als 2 gute Chancen in 45 Minuten herauszuspielen. Es fehlt ein Konzept und vor allem fehlt es an Einsatz und Laufbereitschaft.
Natürlich, es ist noch früh in der Saison und andere Mannschaften wie Arsenal und Villareal haben sich in ihren Spielen ebenfalls schwer getan. Aber wir wollen ins Champions League Finale und dann muss man sich eben an Mannschaften wie Madrid, Barcelona oder Manchester messen (lassen).

Bester Spieler war an diesem Tag für mich einmal mehr Luiz Gustavo, der unglaublich viel abgeräumt hat im Mittelfeld und mit einem gewonnenen Zweikampf auch das 1:0 eingeleitet hat. Enttäuscht war ich vor allem von Mario Gomez und Toni Kroos. Kroos hatte beinahe keine Bindung zum Spiel und wurde folgerichtig von Heynckes ausgewechselt und von mir in Comunio verkauft. Der Junge sollte so langsam mal in die Pötte kommen und endlich konstanter werden. Mario Gomez hat mich gestern fast zur Weißglut gebracht, viel zu langsam im Kopf und gleich mehrere gute Chancen leichtfertig vertändelt. Get it together man! Und den Arsch-des-Tages-Award bekommt eindeutig SAT1 für die bescheuert-penetranten Kickbox Promos während der Übertragung, für das Wegschneiden des Einlaufens und für Matze Knop.

Sonntag, 7. August 2011

Ligaauftakt gegen Gladbach: Und täglich grüßt das Murmeltier...

Die Saison ist gerade mal ein Wochenende alt und schon laufen wir den Schwarz-gelben wieder hinterher. Sowohl was die Tabelle angeht, als auch was die spielerischen Aspekte betrifft. Gegen eigentlich harmlose Gladbacher setzte es bereits einen deutlichen Schuss vor den Bug. Für alle die dachten die Saison wird ein Selbstläufer sollte nun klar sein, dass auch diese Mannschaft ihr Maximum abrufen muss, um den Dortmundern Paroli zu bieten und in der Champions League (in der wir wohlgemerkt noch nicht mal drin sind) die hochgesteckten Erwartungen zu erfüllen.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt und gleicht in erschreckender Weise den Spielen aus der letzten Saison. Bayern ist natürlich überlegen, hat mehr vom Spiel, mehr Ballbesitz und scheint alles im Griff zu haben. Die beste Chance des ersten Durchgangs hat trotzdem Gladbach. Neuer lenkt den Schuss von Reus jedoch über den Kasten. Auf Seiten der Münchener überzeugt im ersten Abschnitt außer Müller keiner der Offensivspieler. Zu langsam und zu behäbig sind die Angriffsbemühungen meist, zu durchschaubar die Kombinationen und zu harmlos die Hereingaben von der Seite. Bezeichnend die Eckenstatistik: 11 Ecken, nur ein Ball aufs Tor (Gomez an den Pfosten). Die Spielweise, die im Pokal gegen Braunschweig noch funktionierte, weil man früh in Führung ging, stellte sich gegen konzentriert verteidigende Gladbacher als wenig wirksam heraus. Robben konnte kaum eines seiner Dribblings erfolgreich zu Ende bringen, Kroos fehlte der Mut und das Glück im Abschluss, Schweinsteiger tauchte fast über die gesamte Spielzeit unter und wenn er am Ball war dauerte es zu lange bevor er den Ball weiterleitete. Kein Vergleich zu Götze, Großkreutz und Kagawa am Freitagabend – und das zu schreiben tut mir als Bayernfan wirklich weh. Vor allem ohne Ball fehlte der Wille auch mal die Wege für Mitspieler freizureißen oder sich in der Lücke zum Doppelpass anzubieten.


Wenigstens defensiv war jedoch zunächst alles in Butter. Rafinha und Lahm kamen immer wieder mit nach vorne und standen hinten sicher. Vor allem Boateng und Gustavo präsentierten sich in der Zentrale ungemein zweikampfstark und fingen die wenigen Offensivaktionen der Gäste aufmerksam ab.

Auch in der zweiten Hälfte dasselbe Bild, Bayern spielbestimmend aber ohne Durchschlagskraft. Robben noch ein Schatten seiner selbst und damit fehlt einfach das Überraschungsmoment im Spiel der Münchener. Auch die Hereinnahme von Ribery änderte daran nichts. Nach gut einer Stunde ging Gladbach dann vermeintlich in Führung, doch Rafati entschied zu Recht auf Foul. Kurze Zeit später passierte es dann aber doch, nach einem eigentlich harmlosen langen Ball aus der Gladbacher Hälfte gab es Abstimmungsprobleme zwischen dem heraus eilenden Neuer, Boateng und Badstuber. Camargo nutze das und köpfte zur Führung für die Gäste ein.

Auch in der verbleibenden Spielzeit gelang es den Münchenern nicht das Ergebnis noch zu drehen. Ter Stegen parierte zweimal stark gegen Gomez und Schweinsteiger. Beim einzigen gefährlichen Eckball stand Gomez Kopfball nur der Pfosten im Weg. Robben versuchte es ebenfalls noch zweimal aus der Distanz, aber die nötige Präzision fehlte auch ihm. Dazu kam noch, dass Rafati und sein Gespann leider zweimal bei Abseits danebenlagen. Gomez wäre frei vor dem Tor gewesen. Das Tor von Müller war ebenfalls regulär, da nur Gomez, aber nicht Müller im Abseits stand. Passte insgesamt aber Alles zum missglückten Tag für die Münchener.

Dienstag, 2. August 2011

"Danke Braunschweig!"


...,der etwas andere Blick auf den 3-0 Pokalerfolg der Bayern in Braunschweig.

Nach dem deutlichen Erfolg in der ersten Runde des DFB-Pokals klingt es von überall her: „so souverän“, „hach diese Bayern, wunderbar“, „es müllert schon wieder“, „ganz krooses Spiel der Bayern“. Kann man aber auch anders sehen…

Gegen die unterklassigen Braunschweiger hat sich der FC Bayern wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Nur dank der gütigen Mithilfe des Schiedsrichters und der Braunschweiger konnte die zweite Niederlage (nach dem vernichtenden 0-2 gegen den FC Barcelona im Hinspiel des Champions League Finals 2012) in Folge gerade noch abgewendet werden.

Schon in der Anfangsphase zeigten die Gastgeber den fußlahmen Millionären von der Isar ihre Grenzen auf. Holger Badstuber – ein Unsicherheitsfaktor über die gesamten 90 Minuten – bediente gleich zweimal mustergültig die pfeilschnellen Stürmer der Braunschweiger. Nur deren technischer Beschränktheit war es zu verdanken, dass es nicht bereits früh 0-2 aus Sicht der Münchener stand.
Auch Münchens Neuer-Schlussmann … (get it?) zeigte genau das, was ihn bei den Schalkern so berühmt machte: hanebüchene Ausflüge und präzise Flugbälle genau in des Gegners Fuß. Als die Unsicherheit in der ganzen Bayern-Mannschaft bereits mit den Händen greifbar war und Uli Hoeneß mit zittrigen Fingern auf der Tribüne die Vorwahl von Kalifornien zu wählen versuchte, nahm sich Jan Reichel schließlich ein Herz und schenkte den Bayern einen Elfmeter. Daran konnte auch Thomas Müllers dreist-plumpe Falleinlage nichts mehr ändern. Mario Gomez verwandelte zur Überraschung Aller zum 1-0 für die Bayern.
Die Braunschweiger legten nun aber nochmals eine gehörige Schippe drauf – eine gehörige Schippe Respekt. So konnten sich die Münchener den Ball trotz aller technischer Mängel unbedrängt zuspielen. Boateng und Badstuber kombinierten vor dem eigenen Sechzehner wie zu besten van Gaal Zeiten. Die 30 Bayernfans ließen begeistert eine Laola-Welle nach der anderen durch Block 17B gehen und Jupp Heynckes bekam vor lauter Freude ganz rote Ohren. Als die Braunschweiger aber erkannten, dass den Bayern auch dieses Entgegenkommen nicht reichte um das 2-0 zu erzielen, foulte Boland erneut Thomas Müller im Strafraum. Zu den leisen Happy-Birthday-Gesängen des Braunschweiger Torhüters erzielte Schweinsteiger mit dem fälligen Strafstoß das erlösende 2-0. Uli Hoeneß konnte nun sein Handy endlich wieder einstecken und in München klebte der Platzwart das Namensschild von Jupp Heynckes wieder an das Trainerbüro.
Die Bayern vertrieben sich die restliche Spielzeit damit mit Flanken auf vereinzelte Schickeria-Mitglieder im Publikum zu zielen (Müller), Heiße-Kartoffel-Spielen (Neuer) und Sich-ähnlich-Sehen (Kroos & Schweinsteiger). Eine seiner verunglückten Flanken beförderte Müller kurz vor dem Ende zum 3-0 ins Netz der Braunschweiger, auch hier unter gütiger Mithilfe des Schiedsrichters, der das hohe Bein Müllers in der Nase eines Braunschweigers ignorierte.
Auch die schamlosen Provokationen von Jupp „das heißt so viel wie Ja“ Heynckes, der kurz vor Schluss sowohl Daniel Pannen-Pranjic, als auch Anatolji Tymoschuk und Dan „the Man“ van „Bumbum“ Buyten(!!!) einwechselte, konnten den Kampfgeist der Hausherren nicht mehr wecken.

Diese Bayern wären durchaus schlagbar gewesen.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Der variabelste FC Bayern aller Zeiten

Die neue Saison steht vor der Türe, die Kaderplanung scheint so gut wie abgeschlossen, Zeit also einen genauen Blick auf das zu werfen, was die Bayernbosse da so veranstaltet haben bisher.
Mit den Transfers von Manuel Neuer, Rafinha, Nils Petersen und Takashi Usami hat der FC Bayern bereits 2 gute Verstärkungen für die erste Elf, sowie 2 potentiell vielversprechende Backups verpflichtet. Der Transfer von Dale Yennings scheint ebenfalls so gut wie sicher zu sein, allerdings soll sich dieser laut Nerlinger zunächst in der zweiten Mannschaft beweisen, bevor er Bundesligaluft schnuppern darf. 

Bleiben bis zum Ligastart noch die Personalien Jerome Boateng und Arturo Vidal zu klären. Während ich bei Boateng nach wie vor optimistisch bin, dass sich die Vereine hinsichtlich der Ablösesumme noch einigen werden, sieht es bei Arturo Vidal für diese Saison düster aus. Rudi Völler und Wolfgang Holzhäuser haben bereits mehr als deutlich gemacht, dass sie ihren besten Spieler der vergangenen Saison nicht zu einem Ligakonkurrenten ziehen lassen wollen. Nur zu verständlich aus meiner Sicht. Dazu kommt, dass das Angebot der Münchener in meinen Augen nicht mehr als ein schlechter Witz sein kann. Was Boateng angeht erwarte ich eine baldige Einigung irgendwo zwischen 13 und 15 Millionen €. Sollte der Transfer tatsächlich nicht zu Stande kommen bräuchte man auf jeden Fall noch einen anderen Neuzugang für die Innenverteidigung, noch eine Saison mit Bumm Bumm Buyten oder Schnarchzapfen Breno halten meine Nerven nicht aus.
Werfen wir nun also einen Blick auf die einzelnen Mannschaftsteile. Was dabei vor allem auffällig: Der FC Bayern ist (wenn alle fit sind) so flexibel wie nie zuvor.


Tor: Die Verpflichtung von Manuel Neuer als künftige Nummer 1 ist ohne Zweifel der Königstransfer dieser Saison. Neuer kommt als gestandener Bundesligatorwart und als Nationaltorhüter nach München und er ist hungrig,  hungrig auf Titel und hungrig auf Erfolg. Ob er wie Oliver Kahn eine Ära (oh Gott dieses Wort ist sowas von ausgelutscht) prägen kann, werden die nächsten Jahre zeigen, das Potential dazu bringt er allemal mit. Sollte Neuer verletzungsbedingt ausfallen steht mit Jörg Butt ein zuverlässiger Backup bereit. Urteil: Um die Torhüterposition muss man sich auf Jahre keine Sorge machen.


Abwehr: Die Abwehr stand als das größte Sorgenkind der vergangenen Saison (völlig zu Recht) im Fokus der Kritik. Nur zu verständlich also, dass Fans und Verantwortliche vor allem hier nach Verstärkungen lechzen. Mit Rafinha und (hoffentlich) Boateng wurden 2 Spieler von internationalem Format verpflichtet. Kein Grund allerdings euphorisch zu werden finde ich. Beiden sehe ich nicht ohne Skepsis entgegen, allerdings fehlen im mittleren Preissegment die Alternativen. Die 5 Mio. für Rafinha sind meiner Meinung nach aber immer noch besser angelegt als 30 Mio. für einen wie Coentrao. Vielleicht bekommen wir ihn ja in ein 1, 2 Jahren zum Schnäppchenpreis (Robben lässt grüßen).
Heynckes Traumformation scheint bereits klar. Phillip Lahm geht zurück auf die linke Seite, wo er meiner Meinung nach auch am besten aufgehoben ist – seine Flanken von der rechten Seite waren sowieso eine Krankheit. Auf der rechten Seite ist Rafinha gesetzt. Die Innenverteidigung bilden Holger Badstuber und Jerome Boateng, sollte er denn kommen. Es würde mich jedoch sehr überraschen, wenn die Verantwortlichen nicht bereits eine Alternative im Auge hätten.

Fazit: Die Abwehr ist auch weiterhin der schwächste Mannschaftsteil, daran ändern auch die Verpflichtungen nichts. Allerdings hat man auf die Schwachstellen der letzten Saison reagiert und auf den entsprechenden Positionen aufgerüstet. Ich bin zuversichtlich, dass es zumindest auf nationaler Ebene für zwei Titel ausreicht. Ob man jedoch mit den Verstärkungen direkt in die Riege der Topfavoriten auf den Champions League Sieg aufsteigt ist eher fraglich. Ich hoffe ich werde eines besseren belehrt. Hinzu kommt, dass keiner der ersten 4 auch nur einen annähernd adäquaten Ersatz hat. Van Buyten ist nicht mehr als ein solider Bundesliga Verteidiger und wird mit dem Alter sicher nicht mehr schneller werden und ob Breno jemals den riesigen Vorschusslorbeeren gerecht wird ist ebenfalls mehr als fraglich. Für die beiden Außenpositionen stehen als Backups lediglich Diego Contento und eventuell noch Daniel Pranjic zur Verfügung, die jedoch in den vergangenen beiden Jahren noch zu unkonstant waren.


Mittelfeld: Das Mittelfeld ist ohne Zweifel das absolute Prunkstück der Münchener. Auf den Außen ist man mit Arjen Robben und Frank Ribery großartig aufgestellt, sollten beide fit bleiben. Ich wünsche es ihnen. In der defensiven Zentrale ist nur Vize-Kapitän Schweinsteiger gesetzt. Um den Platz neben ihm konkurrieren mit  Anatolji Tymoschuk, Luis Gustavo, Toni Kroos und Daniel Pranjic gleich 4 Spieler. Pranjic reicht von der Qualität her nicht an die anderen 3 heran und wird wohl nur als Ergänzungsspieler dienen. Toni Kroos sieht Heynckes eher als offensiven Mittelfeldspieler. Er kann sowohl in der zentralen als auch über die linke Seite kommen. Bleiben also im System mit 2 Sechsern noch Tymo oder Gustavo als Partner für Schweini. Beide haben ihre Stärken und Schwächen, während Tymoschuk durch exzellentes Stellungsspiel und Zweikampfstärke überzeugt, ist Gustavo athletischer und setzt mehr Akzente in der Offensive. It’s a close one.

Auf der zentralen offensiven Position kämpfen Toni Kroos und Thomas Müller um den Stammplatz. Müller scheint im Moment die Nase vorn zu haben, aber in Kroos setze ich – wie jedes Jahr – große Hoffnungen. Als Backups für die Außenpositionen kommen sowohl Usami (rechts), als auch Olic (links), Kroos (links), Müller (rechts), Pranjic (links) oder David Alaba (links) in Frage.

Fazit: Das Mittelfeld und damit die Ausrichtung des FC Bayern ist in der kommenden Saison so vielseitig wie seit langer Zeit nicht mehr. Es gibt gleich eine ganze Reihe von Spielern, die variabel einsetzbar sind – der Traum für jeden Trainer. Vorstellbar sind im klassischen 4-5-1 ein System mit 2 Sechsern und einem offensiven Mittelfeldspieler oder mit einem Sechser und davor 2 Offensiven. Müller dabei eher als hängende Spitze und Kroos als Ballverteiler dahinter. 

Ribery            Müller/ Kroos           Robben                           
            Tymo/ Gustavo   Schweinsteiger                                                  
(Defensivere Variante mit 2 Sechsern)                                               

Ribery       Müller    Kroos       Robben
                Schweinsteiger
 (Offensivere Variante mit 2 Achtern)

Selbst wenn ein Schweinsteiger mal ausfallen sollte, muss man sich meiner Meinung nach wenige Sorgen machen:

Ribery         Müller       Robben
                Gustavo  Tymo
(Variante ohne Schweinsteiger)
Bei Bedarf kann man hier auch einen der beiden Sechser durch Kroos ersetzen (eher Gustavo) und so für mehr Offensive Akzente sorgen.


Sturm: Im Sturm führt natürlich kein Weg an Mario Gomez vorbei. Der 28-Tore Mann ist auch in der neuen Saison im System mit einer Spitze gesetzt. Als Backups stehen mit Ivica Olic und Zweitligatorschützenkönig Nils Petersen quasi zwei Neuzugänge bereit. So sehr ich es Olic gönne bleibt jedoch abzuwarten, ob er nochmal an seine Form aus der Saison 09/10 anknüpfen kann. Nils Petersen wird ebenfalls eine Zeit brauchen, um sich im Oberhaus zu akklimatisieren. Als Alternative steht notfalls auch Thomas Müller zur Verfügung, der jedoch keine klassischer Strafraumstürmer ist, sondern eher hinter der Spitze agiert. Vorstellbar ist im System mit 2 Stürmern nur die Kombination Olic und Gomez oder Olic und Petersen, da sich die beiden Strafraumwühler Gomez und Petersen in Kombination wohl nur auf den Füßen stehen würden. Eine Formation mit  Spitzen wird aber wohl auch bei Heynckes eher die Ausnahme bleiben, da nur schwer vorstellbar ist, dass er Müller/ Kroos bzw. einen der beiden defensiven Mittelfeldspieler opfern wird.

Fazit: Solange Gomez fit ist, ist die Welt im Sturm des FC Bayern in Ordnung. Sollte Gomez jedoch ausfallen sieht es dahinter eher dünn aus. Ivica Olic ist als alleiniger Stürmer in der Mitte nicht die Ideallösung, weil er eher ein spielender Stürmer ist, was im System mit den beiden dominanten Außen nicht optimal ist. Nils Petersen fehlt bei allem Potential noch die Erfahrung, um in die Fußstapfen von Gomez zu treten.


A-Elf:
Neuer - Lahm, Badstuber, Boateng, Rafinha – Gustavo, Schweinsteiger, Ribery, Müller, Robben – Gomez
B-Elf:
Butt – Contento, van Buyten, Breno, Pranjic – Tymoschuk, Kroos, Alaba, Usami – Petersen, Olic


Wie bei der genauen Betrachtung ins Auge sticht fällt das zweite Glied im Vergleich zur ersten Elf deutlich ab. Der FC Bayern hat leider noch nicht den Status eines FC Barcelona oder Real Madrid, wo sich Weltklassespieler auf der Bank tummeln. Das ist schade, aber wenn man die finanziellen Möglichkeiten betrachtet nur logisch.
Solange alle Leistungsträger fit sind, wird mit den Münchnern auf allen Ebenen zu rechnen sein. Die Schmach des letzten Jahres ist noch nicht vergessen und es gibt Einiges gut zu machen.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Willkommen Don Jupp!

Seit letzter Woche laufen beim FC Bayern die Vorbereitungen auf die neue Saison auf Hochtouren. Während die Mannschaft noch einige letzte Freundschaftsspiele zum Ausklang der Saison absolvierte, zog es den neuen Trainer Jupp Heynckes bereits an die Säbenerstraße, um die Planungen für die Spielzeit 2011/2012 voranzutreiben. Grund genug einen genauen Blick auf den Mann zu werfen, der in der kommenden Saison beim FC Bayern das Zepter schwingen soll.


Der neue Trainer ist ein alter Bekannter, bereits von 1987 – 1991 und für die letzten fünf Spieltage der Saison 2008/2009 saß Don Jupp, wie er während seiner in Spanien und Portugal getauft wurde, auf der Bank des Rekordmeisters. Seit ihrer aktiven Spielzeit sind Bayernpräsident Uli Hoeneß und Heynckes in enger Freundschaft verbunden, sodass die Medien wohl auf eine Fehde zwischen Trainer und Vorstand, wie unter van Gaal, verzichten müssen. Jupp Heynckes ist einer der nicht viel Aufsehen um seine Person macht, im Gegensatz zum medienverliebten Lautsprecher van Gaal gilt Heynckes als sachlicher und fairer Gesprächspartner, der nur in Ausnahmen emotional wird und zum Osram wird. 


Während seiner aktiven Zeit war Heynckes einer der erfolgreichsten Stürmer aller Zeiten, mit 51 Treffern im Europapokal liegt er auf Platz fünf der ewigen Torschützenliste, in der Bundesliga war er 1974 und 1975 jeweils Torschützenkönig und erzielte insgesamt 168 Tore für Gladbach und Hannover 96. Seine Titelsammlung beinhaltet unter anderem vier Deutsche Meisterschaften (1971, 1975 – 1977), einen DFB-Pokal Sieg (1973), sowie den Weltmeistertitel 1974 und den Europameistertitel 1972 mit der deutschen Nationalmannschaft, auch wenn ihm hier die ganz große Anerkennung verwehrt blieb.

Noch während seiner aktiven Karriere absolvierte Heynckes die Ausbildung zum Fußball-Lehrer und übernahm 1979 als Nachfolger von Udo Lattek das Traineramt bei Borussia Mönchengladbach als damals jüngster Bundesligatrainer aller Zeiten. Bei seiner ersten Trainerstation blieb ihm ein Titel allerdings noch verwehrt. Dafür wechselte er 1987 – amüsanterweise wieder als Nachfolger von Udo Lattek – zum FC Bayern, wo er unter anderem zweimal Deutscher Meister (1989, 1990), sowie zweimal Vizemeister wurde. Nach einem miserablen Saisonstart wurde Heynckes schließlich am 8. Oktober 1991 von Uli Hoeneß entlassen, eine Entscheidung, die Hoeneß auch heute noch als „größten Fehler meiner Karriere“ bezeichnet. Unvergessen bleibt auch der Dauerzwist zwischen Hoeneß, Daum und Heynckes, weil Daum, damals Trainer des FC Köln, Heynckes aufs übelste beschimpft hatte.



Über die Zwischenstationen Athletic Bilbao, Eintracht Frankfurt, CD Teneriffa landete er schließlich bei Real Madrid, wo er mit dem Gewinn der Champions League den bis dato größten Erfolg seiner Trainerkarriere feierte. Trotzdem wurde sein Vertrag am Ende der Saison gekündigt, nach weiteren Stationen bei Benfica Lissabon und erneut Athletic Bilbao führte ihn sein Weg zurück nach Deutschland, genau genommen zum FC Schalke 04, bevor er 2006 zu seiner ersten Trainerstation Borussia Mönchengladbach zurückkehrte. Nach nur 215 Tagen trat Heynckes allerdings zurück, weil es Morddrohungen gegen ihn gegeben haben soll. Als Freund Uli Hoeneß ihn im April 2009 bat vier Spieltage vor Schluss das Traineramt des FC Bayern als Interimstrainer zu übernehmen, um die von Sunnyboy Klinsmann verkorkste Saison und die CL-Teilnahme zu retten, war Heynckes zur Stelle und erfüllte den Job mit Bravour. Im Juni 2009 trat Heynckes schließlich sein Amt als Trainer von Bayern 04 VizeLeverkusen an und stellte in seiner ersten Saison direkt einen neuen Bundesligarekord auf, als er mit der Werkself 24 Spieltage lang unbesiegt blieb, trotzdem reichte es am Ende der Saison nur zu Platz 4.


Heynckes gilt zwar als Freund der Spieler und als Kommunikator, aber auch als jemand, der sich nicht vor der Konfrontation mit seinen Stars scheut. Michael Ballack bekam das bei Leverkusen am eigenen Leib zu spüren. Auch in seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt scheute sich Heynckes nicht davor die drei Leistungsträger Yeboah, Gaudino und Okocha nach schlechten Trainingsleistungen öffentlich zu kritisieren und anschließend sogar aus dem Kader zu streichen. Toni Kroos blühte unter Heynckes in Leverkusen auf, spielte seine mit Abstand beste Bundesligasaison und avancierte mit Treffern und Vorlagen trotz der großen Konkurrenz zu einem der Leistungsträger der Bayerelf. Bei den Münchenern ist ihm dieser Durchbruch, trotz der Stammplatzgarantie unter van Gaal, bisher nicht gelungen. Ein Vorteil von Heynckes ist, dass er mit den Strukturen und dem Spielermaterial in München bereits bestens vertraut ist und sich dank des guten Verhältnisses mit dem Vorstand voll auf seine Arbeit konzentrieren kann. In Leverkusen formte er aus einer Elf mit großem Offensivpotential in gerade einmal zwei Jahren ein stabiles Gebilde aus alten erfahrenen Spielern wie Sami Hypiä oder Michael Ballack und jungen Talenten wie Michael Kadlec, Sidney Sam oder Lars Bender zu schaffen. Arturo Vidal wurde unter Heynckes zu einem der besten Sechser der Liga.

Seine Aufgabe in München wird es vor allem sein die anfällige Defensive zu stabilisieren und ein funktionierendes Gesamtkonzept zu schaffen, in dem weder die Offensive noch die Abwehr ähnlich stiefmütterlich behandelt werden wie letzte Saison. Eine Frage ist jedoch ob der bereits 66-jährige Heynckes der richtige Mann für die gewünschte Kontinuität auf der Bayernbank ist, denn trotz seiner fachlichen Kenntnisse und seines guten Rufs scheint es mehr als fragwürdig, dass er derjenige sein kann, der beim FC Bayern eine neue Ära einläuten kann.